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Programmierer in der Absprache

Arbeitskräfteüberlassung

Arbeitskräfteüberlassung liegt vor, wenn ein Arbeitgeber (Überlasser) seine Arbeitskräfte für begrenzte Zeit an ein Kundenunternehmen (Beschäftiger) gegen Entgelt überlässt. Die Arbeitskräfteüberlassung ist durch zwei Vertragsbeziehungen geregelt. Zum einen besteht ein Arbeitsvertrag zwischen dem Arbeitnehmer und dem Überlasser (z.B. Ingenieurdienstleister). Zum anderen steht der Überlasser über einen Kollektivvertrag in einer Beziehung mit einem Kundenunternehmen. Im Rahmen der Arbeitskräfteüberlassung arbeitet der Arbeitnehmer für eine begrenzte Zeit beim Kundenunternehmen. Für die geleisteten Stunden entlohnt der Kunde den Überlasser und dieser wiederum zahlt den Arbeitnehmer das arbeitsvertraglich vereinbarte oder kollektivvertraglich festgelegte Gehalt. Die Arbeitskräfteüberlassung ist in Österreich durch das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt.

Vorteile der Arbeitskräfteüberlassung

Für Arbeitnehmer:

  • Berufseinsteiger können einen Einblick in zahlreiche Branchen, Aufgabengebiete und Unternehmen gewinnen.
  • Berufserfahrene haben die Möglichkeit, ihren beruflichen Horizont zu erweitern.
  • Arbeitnehmer profitieren davon, dass Ihr Arbeitsvertrag nicht automatisch mit Projektabschluss endet. Ihre Anstellung beim Dienstleister bleibt weiterhin bestehen.
  • Arbeitnehmer können von jahrelanger Erfahrung des Dienstleisters profitieren und so in Ihrer Karriere begleitet und gefördert werden.

Für Kunden des Überlassers:

  • Auftragsspitzen, ein längerfristiger Ausfall von Mitarbeitern sowie anderweitig personelle Engpässe können kurzfristig und flexibel mit Personal abgedeckt werden.
  • Die Kosten für Arbeitskräfteüberlassung sind planbar, indem das Kundenunternehmen ausschließlich produktive Arbeitsstunden der Arbeitnehmer zahlt.
  • Arbeitgeber ersparen sich personellen Arbeitsaufwand. Die Suche nach passendem Personal wird z.B. vom Dienstleister übernommen.
  • Arbeitgeber bleiben flexibel.

 

Weblinks:

 

Dieser Glossarbeitrag erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Er dient unverbindlichen Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung im eigentlichen Sinne dar.